Virtueller ESX-Server
Vor einiger Zeit fanden sich im Internet mehrere Berichte, die besagten, dass der ESX-Server unter der Workstation Version 6 laufen würde. Notwendig seien eine speziell angepasste Konfigurationsdatei und eine relativ neue CPU mit Virtualisierungsfeature (Intel VT oder AMD-V).
Das klang natürlich sehr verheissungsvoll, denn damit könnte man eine ESX-Serverumgebung ohne die sonst notwendige Hardware (SCSI-Platten) realisieren.
Und tatsächlich, mit den Hinweisen von vmachine.de konnte ich den ESX-Server auf meinem Notebook während eines VPC-Kurses zum Laufen bringen. Sicherlich, das ganze ist nicht übermäßig schnell, zum Nachschauen, Testen oder auch mal Vorführen reicht es. In einer zweiten virtuellen Maschine läuft dabei der VirtualCenter-Server.
Richtig spannend wird es, wenn man mehrer virtuelle ESXen hat und VMotion machen kann.
Dafür braucht man natürlich mehr Power! Seitdem es eine VMware-Version auch für Intel-Macs gibt, kann ich meinen MacPro (2 mal Xeon Dualcore, 8GB RAM) dafür hernehmen.
ESX 3.0.1 unter VMware Fusion sieht dann so aus:
Auf dem MacPro laufen locker 2 virtuelle ESX-Server und der VirtualCenter-Server. Ein LINUX-Server stellt ein iSCSI-Target zur Verfügung und schon hat man eine richtige ESX-Umgebung. Es läßt sich fast alles testen, VMotion, HA, ...
Zusätzliche Links:
- Whitepaper von xtravirt.com
- iSCSI-Target unter Debian Etch (Ich habe die Sourcen vollständig selber kompiliert, hier werden im Rahmen einer XEN-Installation DEB-Pakete genutzt)
- iSCSI-Target mit Fedora (xtravirt.com)


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